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9 Gründe, öfter mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Nervige Staus, verspätete Bahnen, vollgestopfte Busse - wer mit dem Auto oder ÖPNV ins Büro pendelt, riskiert schon vor Arbeitsbeginn schlechte Laune. Und auf dem Weg nach Hause der ganze Stress nochmal. Das kommt dir bekannt vor? Dann wird es höchste Zeit, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren! Und wenn das Pendel-Fieber dich erstmal gepackt hat, wird auch die kalte Jahreshälfte kein Problem für dich sein, denn mit der richtigen Bekleidung geht alles! Hier sind neun Gründe, warum du mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln solltest.

Inhalt

1. Entdecke neue Komfortzonen

Jede*r kennt diese Tage, an denen man das Gefühl hat, einfach nichts geschafft zu haben, obwohl man den ganzen Tag beschäftigt war. Aber wenn du dich nach einem ätzenden Start in den Tag oder dem langersehnten Feierabend aufs Rad setzt, dann verfliegt dieser Unmut in Windeseile. Denn sobald du in die Pedale trittst und der Fahrtwind um die Nase weht, kann man gar nicht anders, als gute Laune zu kriegen. So kommst du entspannt auf der Arbeit und auch wieder zu Hause an. Irgendwann sind sogar Wind, Nieselregen und anderes Sauwetter kein Störfaktor mehr und du hast, ohne es zu merken, deine Komfortzone erweitert. Und du hast auch noch Spaß dabei!

2. Mehr Spaß im Alltag

Apropos Spaß: Im grauen Alltag kann dieser schnell von Terminen, Deadlines und Verabredungen verschluckt werden. Und selbst wenn man wieder zu Hause ankommt, ist es schwer, runterzukommen, denn es wartet noch mindestens ein voller Wäschekorb darauf, in die Waschmaschine geschmissen zu werden.

Da kann die Laune schnell mal dauerhaft im Keller landen. Umso wichtiger ist es, sich im Alltag kleine Spaßinseln zu suchen, die die Glückshormone in unserem Hirn wieder in Schwung bringen. Und was gibt es da Besseres als das Fahrrad? Ob mit Kind und Kegel in den Kindergarten oder für sich ganz allein zur Arbeit in die Pedale treten, Fahrradfahren macht einfach immer irgendwie Spaß!

3. Spare Zeit

E-Bikes im Industriegebiet © David Schultheiss für fahrrad.de

Schwer zu glauben, aber wahr: In den meisten Fällen dauert es entweder genauso lange oder ist es sogar schneller mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, als sich ins Auto zu setzen. Der einzige Unterschied ist, dass wir uns schon längst daran gewöhnt haben, den Trott mit dem Auto mitzumachen. Dann trödelt man noch rum, weil man glaubt, mit dem Auto wäre man schnell da und am Ende steht man doch im Stau. Und schon ist das Chaos perfekt! Doch wie in Punkt 1 angesprochen, ist deine Komfortzone erstmal erweitert, ist der Helm schneller angezogen als der Autoschüssel rausgekramt.

4. Qualität vor Quantität

Nein, du musst nicht gleich neue Rekorde und Bestzeiten hinlegen! Auch wenn Punkt 3 vielleicht einen anderen Eindruck erweckt hat: Wenn du mit dem Rad zur Arbeit fahren willst, dann geht Qualität vor Quantität. Schließlich sollst du nicht gleich mit Hungerast einen Berg Nudeln verdrücken, sobald du im Büro angekommen bist - was oft passiert, wenn man sich zu schnell zu sehr anstrengt. Also nicht der Nudelberg, sondern der Hungerast.

Versuch also nicht, eine Sportwissenschaft aus deinem Pendel-Vorhaben zu machen! Ein Schritt nach dem anderen und du wirst überrascht sein, wie du immer schneller und sicherer unterwegs sein wirst. Schließlich wollen wir weniger und nicht noch mehr Stress. Und irgendwann - man glaubt es kaum - wirst du dich lieber aufs Rad setzen, bevor du dich in die rollende Blechbüchse setzt.

5. E-Motoren & Leasing-Bikes

Fahrradfahrer auf E-Bikes © Fixie Inc.

Du möchtest eigentlich gern mit dem Rad zur Arbeit fahren, aber hast keine Lust verschwitzt und aus der Puste im Büro anzukommen? Vollkommen verständlich, schließlich hat auch nicht jeder Arbeitgeber eine Umkleide oder sogar eine Dusche zur Verfügung. Das E-Bike kann da eine willkommene Lösung sein! Du bewegst dich trotzdem, hast Spaß und kommst erfrischt auf der Arbeit an. Bikeleasing wird immer beliebter und macht es einfacher, sich ein E-Bike leisten zu können. Es lohnt sich also, bei deinem Arbeitgeber nachzufragen. Und falls du diese Fahrräder noch nicht kennst: Das S-Pedelec fährt bis zu 45 km/h und ist perfekt für längere Strecken zur Arbeit.

6. Spare Geld

Auch wenn die Investition in ein gutes Fahrrad erstmal teuer erscheint: Radfahren spart richtig Geld. Man vergisst gern die Kosten für Benzin, Versicherung, Reparaturen oder teure Monats-Fahrkarten, doch wenn man genau nachrechnet, ist man mit dem Fahrrad immer günstiger dran. Dann lieber etwas mehr Geld in ein gutes, sicheres Bike oder Ausrüstung für den Pendel-Alltag wie Taschen und windfeste Jacken investieren, statt sich schon wieder den Kopf über KFZ-Versicherung und TÜV zu zerbrechen.

7. Neue Wege gehen

Den Weg zur Arbeit kennt jede*r von uns in- und auswendig. Wirklich? Radelnd kann man völlig neue Seiten seiner Nachbarschaft entdecken. Planungssoftware wie komoot kann zum Beispiel helfen, unentdeckte Ecken auszukundschaften und versteckte Highlights aufzuspüren. Wenn dein Fahrrad es zulässt, könntest du nach Feierabend einen Abstecher in den Wald machen, einen Berg mehr mitnehmen oder die ein oder andere Sehenswürdigkeit abfahren, die du auf Google Maps gesehen hast. Du wirst sehen, je größer deine Pendel-Komfortzone wird, desto größer wird auch dein Bedürfnis, das Fahrrad immer öfter zu benutzen.

8. Gesund & glücklich

E-Bike vor Mann © David Schultheiss für fahrrad.de

Du konntest es in ein paar vorherigen Punkten schon zwischen den Zeilen lesen, aber hier nochmal konkret: Fahrradfahren ist gesund! Die Bewegung an der frischen Luft macht Erkältungen das Leben schwer, denn es fördert das Herz-Kreislauf-System und stärkt die Abwehrkräfte. Außerdem ist es gelenkschonend und gut für den Rücken - perfekt für alle, die den ganzen Tag im Büro verbringen müssen. Und nicht zu vergessen die mentale Fitness, denn die fördert das Radeln ebenfalls. Dein Bike macht dich also nicht nur gesund und glücklich, sondern auch produktiver, stressresistenter und leistungsfähiger - dein*e Chef*in wird sich freuen!

9. Bewusster leben

Autos leisten von der Herstellung bis zur Nutzung und Entsorgung einen sehr großen Beitrag zur Umweltverschmutzung. Verbrennungsmotoren sind nicht nur aufgrund des CO2-Ausstoßes ein Problem, sondern auch, weil es einfach viel zu viele davon gibt. Wusstest du, dass sich die PKW-Dichte in Deutschland auf einem Rekordhoch befindet? Dann lieber Radfahren. Das Fahrrad bietet die perfekte Chance, einen anderen Weg zu gehen und bewusster unterwegs zu sein. Und man braucht deutlich weniger Platz! Wie wir bereits festgestellt haben, ist alles eine Frage der Gewohnheit.